Statera /Eudaimonia

Was bedeutet das Wort Statera?

Statera ist ein lateinischer Begriff und bedeutet "Waage". Im Wort Statera finden sich Wort-Zusammenhänge wie: ...

„Eudaimonie“ steht im Zentrum der Tugendethik und gilt als höchstes Gut und Endziel menschlichen Handelns. Sie steht für sich selbst und ist nicht wie andere Güter nur Mittel zum Zweck. Im Gegensatz zu anderen Gütern erstrebt man sie um ihrer selbst willen. Sie ist, wie Aristoteles sagt: „das vollkommene und selbstgenügsame Gut und das Endziel des Handelns.“

Eudaimonie, Eudämonie oder Eudaimonia ist ein in der praktischen Philosophie häufig gebrauchter Begriff, der ursprünglich (etwa bei Aristoteles) das Gedeihen oder Gelingen der Lebensführung bezeichnet. Mittelbar wird der Begriff mit Glückseligkeit und seelischem Wohlbefinden verbunden.

Dieser ethische Begriff kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen (εὐδαιμονία: wörtlich „einen guten Dämon habend“ – philologische Transkription: eudaimonía, lateinische Schreibweise  „eudaemonia“, dies ursprünglich genau der Schreibweise entsprechend ausgesprochen mit zwei echten Diphthongen „e-u“ und „a-e“, in der eigentümlichen Aussprache des Deutschen in der Neuzeit dann „oidäm...“ und darum schließlich im deutschen Sprachgebiet mit Umlaut geschrieben.



Die Glückseligkeit, als Ziel des menschlichen Daseins ist, nach Aristoteles nikomachischer Ethik, nur durch einen "tugendhaften" Lebenswandel erreichbar. Dieser wird von den täglichen Handlungen bestimmt. Handlungen werden anhand der Absicht bewertet mit der sie vollzogen wurden. Eine Handlung ist dann ethisch einwandfrei, wenn sie als Ziel die Eudaimonie hatte. Am Ende des Lebens lässt sich Bilanz ziehen und feststellen, ob das Leben den Ansprüchen dieser Ethik genügt hat.

Der von Aristotelis deffinierte Begriff Eudamonia,  ist kohärent und grundsätzlich für unsere Statera  Philosophie. "Ohne Glück - kein Sinn, Ohne Sinn - kein Glück, " ist die Premisse und Erkenntiss der Statera Philosophie "

Statera ist die Lehre von ethischer Interessenkonfliktlösung auf naturwissenschaftlicher Basis. Statera lehrt die dualen Grundkräfte in Einklang zu bringen und mehrerer Parteien und Lebensformen auf der Erde die gleichen Rechte zuzusprechen. Statera ist die komplette Auflösung von alten Werten, Moral und Dogmen hinüber zu einem humanistischen Weltbild das ohne Gut und Böse, Himmel und Hölle auskommt und eine echte Alternative zur Religion im Sinne von Weiterentwicklung, Humanität und gesellschaftlichen, ethischen Feingefühl gegenüber seiner Nächsten und Fernsten vermittelt. Das fairness Prinzip und die Erkenntnis, dass jedes Leben den gleichen Wert besitzt und nur Interessenunterschiede und deren Gewichtung mithilfe von Glück und Leid ( Eudamonia ) unterschieden werden sollte, lehrt Statera. Wie Sie den schmalen Grad unterscheiden können, ob Ihr Lebensweg ethisch ist hängt von Ihren persönlichen und vielfältigen Entscheidungen ab. Statera zeigt Ihnen einen Weg auf mit dem Sie als humanes Wesen im Einklang mit der Natur durch das Leben schreiten können.

Statera ist nicht Moral oder Gesetz, sondern ein Lebensführer alternativ zu ethisch- und logisch sinnlosen Ideologien, Werten oder religiösen Glaubensdogmen und soll Ihnen als ein möglichen Wegbegleiter durch das Leben zur Seite stehen. Moral ist singuläres, subjektives Personenempfinden das unser Spezies als Gesetzmäßigkeit für alle Wesen aufstellt, da dieses keine Gesetzmäßigkeit sein kann und auch die mehrheitliche, moralische Meinung somit nicht als richtig gewertet werden kann, entfällt in diesem Buch jede Form von Moralpredigt und ersetzt diese mit dem Polaritätsprinzip, also Interessenkonflikten und Ihrer faire Handhabung im Sinne von:" erschaffe nicht mehr Leid, als du Glück schaffen kannst". Wir Menschen, so lehrt Statera, können nur mithilfe von Wahrscheinlichkeiten Aussagen über die wirkliche Beschaffenheit der Welt machen. So sollte ein Mensch sich, so gut es ihm gelingt, der Logik folgen um nicht Irres zu meinen und sein ethisches Gefühl zu schulen, um Leid für sich und andere zu minimieren.

Gib acht vor religiösen Menschen, denn: "Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird´s."

 




Der Religion ist nur das Heilige wahr,
der Philosophie nur das Wahre heilig. 


(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)