Carl - Georg Huter



Wie so oft, schreibt das Leben die besten Geschichten. Herr Huter interessierte sich schon seit seinem 14. Lebensjahr besonders für die Natur und Philosophie. Den großen Fragen der Welt auf der Spur zu sein war sein Bestreben, um letztlich das markant Offensichtliche,- und zwar das Leid der Welt,- nicht nur zu verstehen, sondern es möglichst zu verringern. Dieses erwies sich immer mehr als Suche nach einer Grundsatzformel für Glück. Diesen Stein der Weisen, so seine Erkenntnis, hat niemand bisher gefunden und die Gründe dafür liegen nicht an unseren falschen pädagogischen, kulturellen, sozialen und politischen Strukturen und auch nicht in unserem begrenzten Horizont, sondern in den Naturgesetzen selbst. Die Formel für ewiges Glück ist nicht existent, in einem determinierten Universum mit derartigen Naturgesetzen. Herr Huter sieht in dem religiösen Streben und der Verblendung von Tatsachen, eines der Hauptübel, weshalb die Menschen Mobil Telefone und HDTV Fernseher besitzen, jedoch die wissenschaftlichen Erkenntnisse im sozialen Umgehen mit sich und seines Nächsten, immer noch nicht Modern nachgerüstet wurden. Wir leben im 21 Jahrhundert, mit einer steinzeitlichen Selbstüberschätzung und Genügsamkeit vor uns hin, währenddessen wir die Natur zerstören, und Kinder jeden Tag auf der Welt verhungern lassen. Unsere Gattung, so formuliert Herr Huter es:&quot; bedarf einer gründlichen Realität´s und Erkenntnisschulung, jenseits von alten Mythen hin zu einem naturalistisch- humanen Weltbild, das mit den technologisch und sozialen Anforderungen eines jeden Jahrhunderts schritt halten Sein ganz persönliches philosophie Studium, war die Beobachtung seiner Mitmenschen, persönliche Schicksalsschläge, Schmerz in der Liebe bis hin zu Krankeiten und finanziellen Nöten, kurz: Alles was das Leben bereit hält, war sein philosophie Studium. Ein jeder ist Philosoph im Leben äußerte Herr Huter in einem seiner Vorträge und ergänzte:&quot; </p><p>Doch gibt es Menschen die studierten, um die ganze Welt gereist sind und waren doch nicht weiser geworden, Warum? Weil sie bei vielem was sie taten mit der Hand vor den Augen in die Welt gingen. Dann gibt es noch den Bauern oder die Hausfrau Sie ist niemals verreist, hat nicht studiert, ist nicht reich oder bekannt. Aber Sie ist Weise, denn Sie hat ob schon sie nicht viel herum kam, keine Hand vor den Augen gehabt.&quot; Herr Huter deutet hiermit darauf hin, dass wir mehr Liebe, mehr Weisheit und mehr Wahrheit nicht zwangsläufig von promovierten Erlangen, sondern von der Freimachung von Voruteilen und dem personalen Subjetiven empfinden um die Augen und all unsere Sinne gedanklich Handlungsfrei zu machen. Denn nur so kann ein Mensch die anhäufung seines Wissens und seiner Erfahrungen realistisch und ethisch Rein für ein gehobenes Weltbild erfahren.